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K.O.-Tropfen und Drink Spiking – Wie kommen Betroffene in Bremen an Hilfe?

Studentisches Forschungsprojekt

Seit den 1990er-Jahren ist Spiking ein bekanntes Problem, dessen tatsächliche Verbreitung aufgrund geringer Anzeigequoten und schwieriger Nachweisbarkeit unklar bleibt. Unter Spiking versteht man das Verabreichen von Substanzen ohne das Wissen oder die Zustimmung der betroffenen Person. Dies geschieht häufig auf Hauspartys oder im Nachtleben, kann aber auch im Kontext von häuslicher Gewalt vorkommen. Das Problem ist, dass sich die Substanzen im Körper schnell abbauen, daher schwer nachweisbar sind und es wenig Forschung gibt.

In Bremen gibt es Unterstützungsangebote wie Beratungsstellen und die Gewaltschutzambulanz – diese werden von Betroffenen von K.O.-Tropfen jedoch selten aufgesucht.

Wir möchten herausfinden, warum das so ist
Anouk Alexander, Emely Gerlach und Paula Winter studieren an der Uni Bremen im Master Gesundheitsförderung und Prävention. In Kooperation mit der Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten, der Gewaltschutzambulanz und dem Zucker e.V. möchten sie den Zugang zum Bremer Hilfesystem verbessern – und das gemeinsam mit Euch.

So kannst Du mitmachen:
Wir möchten von Dir erfahren: Wem hast Du davon erzählt? Wie hast Du das Hilfesystem erlebt? Was hat die Suche nach Hilfe erschwert? Du bist volljährig und hast selbst schon einmal K.O.-Tropfen verabreicht bekommen – oder dies im Freundeskreis miterlebt? Dann hilf uns mit Deiner Erfahrung. Du kannst auf verschiedene Weise teilnehmen:

  • Mach mit bei unserer Umfrage: Die Bearbeitung des anonymen Online-Fragebogens dauert etwa 3-5 Minuten. Hier geht es zur Umfrage

Und/Oder

  • Erzähle uns Deine Geschichte: Für ein besseres Verständnis möchten wir vertrauliche Interviews mit Betroffenen und Personen führen, die entsprechende Situationen miterlebt haben.

Du hast Interesse oder Fragen? Schreib uns eine kurze Mail an: forschungsprojekt-k.o.tropfen@uni-bremen.de

Wichtig: Deine Teilnahme ist vollkommen freiwillig und Deine Daten werden vertraulich behandelt. Die Interviews werden pseudonymisiert und können nicht auf Dich zurückgeführt werden. Das Interview kann online – auch ohne Kamera – oder in Person stattfinden.

Wir sind dankbar über jede Person, die ihre Erfahrungen teilt, um dieses wenig erforschte Feld sichtbarer zu machen!

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