Gesundheitsversorgung muss für alle Menschen zugänglich sein, dies gilt auch für die gynäkologische Versorgung. Um dies zu gewährleisten, muss eine entsprechende technische und räumliche Ausstattung bereitstehen und unter anderem der höhere Zeitbedarf entgolten werden, den die Untersuchungen von Frauen mit Mobilitätsbehinderungen brauchen. Auch muss das Personal besonders geschult werden. Gemeinsam mit dem bremer forum frauen*gesundheit konnte die ZGF vor mehr als zehn Jahren auf die Einrichtung einer Sprechstunde zur gynäkologischen Versorgung von Frauen mit Mobilitätsbehinderungen am Krankenhaus Bremen-Mitte hinwirken.
Dieses Angebot reicht jedoch nicht aus. Um die Versorgungsbedarfe von Frauen mit Mobilitätsbehinderungen im Land Bremen tiefergehend zu erfassen, führte die ZGF gemeinsam mit dem Landesbehindertenbeauftragten und der Senatorin für Frauen, Gesundheit und Verbraucherschutz eine Studie zur barrierefreien gynäkologischen Versorgung in Bremen (pdf, 6.7 MB) durch, die im März 2025 veröffentlicht wurde.